Am 30. Januar 2026 lud der KI Salon zu einem ganz besonderen Highlight ein: Einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Mirror Machines 3.0 – Beziehungsstatus: ungeklärt“. Im feierlichen Rahmen des Kunstvereins Heilbronn erhielten 50 Gäste die Gelegenheit, die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Maschine aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.
Nach dem internationalen Erfolg der ersten beiden Editionen, die es bis zur renommierten Ars Electronica nach Linz geschafft hatten, markierte dieser Nachmittag den Höhepunkt der dritten Generation. Das Besondere: Die Führung wurde persönlich von den Projektleiterinnen Prof. Dr. Nicole Ondrusch (Hochschule Heilbronn) und Dipl. Des. Dagmar Korintenberg (Hochschule Pforzheim) geleitet.
Die beiden Expertinnen gaben faszinierende Einblicke in das Kooperationsprojekt, bei dem Studierende der Visuellen Kommunikation und des Software Engineerings Hand in Hand arbeiteten.
Die Führung beleuchtete nicht nur die technische Umsetzung, sondern vor allem die zentralen Fragen, die die Studierenden während der Entwicklung bewegt hatten:
Welche Potenziale eröffnet KI für unser gesellschaftliches Zusammenleben?
Welche neuen Anforderungen stellt die Technologie an Gestalter und Entwickler?
Wie verändert KI unseren Blick auf uns selbst?
Die Besucher zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Werke. Die Studierenden schafften es, komplexe Algorithmen in greifbare, emotionale Erlebnisse zu verwandeln. Statt trockener Code-Zeilen gab es Installationen, die zum Nachdenken anregten, Begeisterung weckten und die „ungeklärte Beziehung“ zu KI für jeden im Raum spürbar machten.
Dieser Nachmittag hat einmal mehr bewiesen, dass die stärksten Innovationen dort entstehen, wo Technologie auf Kreativität trifft. Wir danken den Hochschulen Heilbronn und Pforzheim sowie allen Gästen für diesen inspirierenden Austausch zwischen Kunst und KI!