Workshop
17.11.2025
KI-Tools für den Alltag – 4 Werkzeuge für kreative Möglichkeiten

Machen statt Zuschauen

Am 17. November 2025 fand im Alan Turing Raum der IPAI Spaces in Heilbronn ein intensiver, praxisorientierter KI-Workshop statt. Geleitet von Robert Mucha vom KI Salon Heilbronn / IPAI, stand die Veranstaltung unter dem Motto, Künstliche Intelligenz niedrigschwellig, praktisch und ergebnisorientiert zu vermitteln. Die auf 30 Personen begrenzte Teilnehmerzahl hatte die Möglichkeit, vier innovative KI-Anwendungen in nur zwei Stunden aktiv auszuprobieren. Das Ziel: Keine graue Theorie, sondern direkte, eigene Ergebnisse mit nach Hause nehmen.


Das Anwendungs-Lineup: Vier Tools für Kreative

Der Workshop startete nach einer kurzen Einführung direkt in die Live-Demos und das gemeinsame Ausprobieren. Der Fokus lag auf vier Tools, die über die gängigen Klassiker hinausgehen und neue kreative Wege eröffnen:

1. ELEVENLABS – Stimmen für Deine Projekte

  • Was wurde gelernt: Wie Text in Sekundenschnelle in natürliche Sprache umgewandelt wird.
  • Praxis: Teilnehmer experimentierten mit hunderten Stimm-Avataren oder klonten eigene Stimmen, um Hörbücher, Podcasts oder Sprachnachrichten zu erstellen. Die sofortige Verfügbarkeit von hochwertigen Audiofiles überzeugte.

2. NANOBANANA – Bildbearbeitung neu gedacht

  • Was wurde gelernt: Der Einsatz von Google Gemini 2.5 Flash Image für erweiterte Bildmanipulation.
  • Praxis: Es wurde gezeigt, wie man Bilder erzeugt, editiert, Stile überträgt und mehrere Fotos intelligent mischt. Der Fokus lag auf schnellen, kreativen Bildanpassungen ohne komplexe Software.

3. GOOGLE AI STUDIO MIT VEO3 – Videos aus Text und Bildern

  • Was wurde gelernt: Kurze Videos mit synchronem Ton per einfachem Textbefehl zu generieren.
  • Praxis: Ein Highlight war das „Zum Leben Erwecken“ von Fotos. Teilnehmer generierten Testvideos für Geburtstagsgrüße, Social Media oder kleine Geschichten, wobei Dialoge, Soundeffekte und Musik automatisch erzeugt wurden.

4. GAMMA – Präsentationen ohne Designstress

  • Was wurde gelernt: Automatische Erstellung von ansprechenden Präsentations-Slides aus unstrukturiertem Text.
  • Praxis: Die Teilnehmer nutzten das Tool, um eigene Notizen oder Bullet Points in fertige Slides für Vereinsvorträge oder Meetings zu verwandeln, wodurch der zeitintensive Layout-Stress entfiel.

Erfolg und Ausblick

Der Workshop bestätigte das zugrundeliegende MACHEN STATT ZUSCHAUEN-Prinzip. Anstatt einer “PowerPoint-Schlacht” stand das Experimentieren im Vordergrund, oft auch mit eigenen, mitgebrachten Projekten.

Die Teilnehmer verließen den Alan Turing Raum mit einem klaren Gespür dafür, was die vier vorgestellten Tools können und welche für welche Aufgabe geeignet sind. Der Workshop lieferte das Rüstzeug für alle, die nach dem Event tiefer in die Materie einsteigen wollen – beruflich oder privat. Die Devise war erfolgreich: Niedrigschwellig statt kompliziert, Resultate statt lange Erklärungen.